Global Entrepreneurship Summer School 2014

Die Global Entrepreneurship Summer School ist eine gemeinsame Initiative der Entrepreneurship-Center der vier Münchner Hochschulen und der Social Entrepreneurship Akademie. Das Ziel der alljährlich ausgerichteten Summer School ist nichts Geringeres, als die Welt zu verbessern – durch die Entwicklung eigener Geschäftsmodelle in interdisziplinären studentischen Teams, begleitet und inspiriert durch Vorträge von FachexpertInnen und Coachings. Die Summer School 2014 stand unter dem Motto »WASTE – 1 Billion Euro Projects to Foster Societal Change«. Gesucht waren Ideen, um die weltweiten Probleme von Abfall und Nahrungsmittelverschwendung in den Griff zu bekommen. 35 internationale Studierende gingen Ende September eine Woche lang dieser Frage in München nach. Ihre Ideen präsentierten sie in der Abschlussveranstaltung vor einer hochkarätigen Jury und 200 Gästen. Die Palette reichte von der zusätzlich der Link für 2014: http://www.globalsummerschool.org/?page_id=1371 Idee, kleine bis mittelständische lokale Unternehmen zu Synergiezwecken miteinander zu vernetzen über wiederverwertbare Schuhkartons bis zur Mülltrennung mit Belohnungssystem. Ein Team entwickelte eine Methode, mit der sich Kunststoff umweltfreundlich zu Benzin verarbeiten lässt; ein anderes tüftelte ein ganzheitliches Aufbewahrungssystem für Nahrungsmittel aus. Und eine Gruppe widmete sich ganz dem »menschlichen Abfall«: Sie entwarf ein Geschäftsmodell, um Windeln zu recyceln.

Das Team »SmartLink« siegte mit seiner laut Jury »ebenso simplen wie erfolgversprechenden Geschäftsidee«: Einer Börse, die es Kleinbauern in ländlichen Gebieten in Entwicklungsländern ermöglicht, ihre Produkte zu einem fairen Preis zu verkaufen. Dazu sammelt SmartLink die Lieferungen verschiedener Bauern in einem bestimmten Gebiet und verkauft sie an den Endverbraucher: Die Kleinbauern informieren die Börse per SMS über Produkt, Menge und Abholdatum. Anschließend kann der Kunde die Ware zu einem bestimmten Preis ordern, der von der Börse festgelegt wurde. SmartLinks Mission: In Entwicklungsländern sollen nach der Ernte keine Lebensmittel mehr im Müll landen. Zudem will man sicherstellen, dass die produzierten Güter frisch und ohne zusätzlich benötigte Transportwege zu den EndverbraucherInnen gelangen. »Wir werden uns jetzt zeitnah via Skype zusammensetzen und eine Roadmap festlegen. Zunächst steht die Entwicklung der IT-Systeme an. Währenddessen werden wir erste Partner in Indien und Nigeria akquirieren und dann dort unser System ausrollen«, berichtet Marvin Röben, zuständig für IT und Finanzen des Teams. »Unsere Teammitglieder Neha Bhatia und Ore Soyoye sind in ihren Heimatländern vor Ort.« Luka Prelevic ist für IT und Design zuständig; Ivan Petkov kümmert sich um betriebswirtschaftliche Belange. - ber 2015 unter dem