M:UniverCity - Das Netzwerk für Co-Creation

Was ist M:UniverCity?

  • M:UniverCity ist ein Netzwerk in München mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Durch das Netzwerk bildet sich eine institutionalisierte Vernetzungs- und Transferstruktur im regionalen Innovationssystem, die es in dieser Form bislang noch nicht gab.
  • Das Netzwerk wurde am 18.09.2017 durch den gemeinsamen Entschluss der beteiligten Partner ins Leben gerufen.
  • Die Hochschule München fungiert als Koordinationsstelle des Münch-ner Innovationsnetzwerks und versteht sich zusammen mit ihrem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) als Treiber und gleichberechtigter Partner im Netzwerk.
  • Alle Mitglieder zeichnen sich durch Unternehmergeist, Gestaltungswillen und ein gesamtgesellschaftliches Interesse aus. Sie sind sich der Rahmenbedingungen ihres Handelns (VUCA - volatil, uncertain, complex, ambiguous) bewusst und handeln nach dem pragmatischen An-satz der Mittelorientierung ("was kann ich tun?") bzw. nach dem effectuation-Ansatz.
  • Das Netzwerk ist ein freier Zusammenschluss ohne Rechtsform.
  • Das Netzwerk ist offen für weitere Mitglieder. Bei Veranstaltungen gilt das Prinzip „bring a friend“, d.h. Netzwerkmitglieder können Personen aus anderen Abteilungen oder auch anderen Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, mitbringen.

Was will M:UniverCity?

  • Die Netzwerkpartner wollen den Wissens- und Technologietransfer sowie Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik neu gestalten. Sie schaffen durch Austausch, gemeinsame Vorhaben, wissenschaftlichen und lokalen Dialog sowie ggf. auch Infrastruktur eine gemeinsame Plattform, um technologische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten.
  • M:UniverCity beschäftigt sich mit Themenkomplexen und Fragestellungen, die für die Metropolregion München von besonderer Relevanz sind (z. B. Gesundheit und Teilhabe, Zivile Sicherheit, Energieeffizienz und Mobilität).

Wie funktioniert M:UniverCity?

In einem zunächst auf drei Jahr begrenzten Aufbauprojekt übernehmen die Hochschule München und das SCE die Rolle, WissenschaftlerInnen, Praxispartner und Akteure aus Gesellschaft und Politik zusammen zu bringen und diese bei der kreativen und kooperativen Entwicklung von Projekten, Konzepten und Technologien zu unterstützen. Es formieren sich je nach Fragestellung, Kompetenzen und Bedarfen neue Gruppierungen, die gemeinsam neue Erkenntnisse in einem The-menkomplex gewinnen, Konzepte und Prototypen testen und deren Im-plementierung in realer Umgebung prüfen.

Kooperationsprinzipien:

  • Co-Creation: partizipative Einbindung aller Akteure und potentieller NutzerInnen bei experimenteller, prozessorientierter Konzeptentwicklung
  • Ressourceneinsatz: Die Mitglieder haben sich bereit erklärt, aus dem Netzwerk entstehende Vorhaben zu unterstützen. Dies kann in Form von Wissen, Technologie, Räumen, finanzieller Unterstützung o. a. passieren.
  • Chairman-Prinzip: Jedes Netzwerkmitglied bringt seine Anliegen ein und ist für sein "Lernen", seine Zielerreichung und die Ergebnisse im Rahmen der Netzwerkaktivitäten selbstverantwortlich.

Entwicklung und Transfer:

  • Es wird der Ansatz "open innovation in living labs" erprobt; damit ist eine enge Symbiose zwischen Anwendungsfeld und verschiedenen Akteursgruppen zur Gestaltung innovativer nachhaltiger Lösungen in realen Kontexten gemeint. Die Arbeit ist ergebnisoffen.
  • Es werden insbesondere Aktivitäten begrüßt, die dem inter- und transdiziplinären Wissensaustausch dienen und sich am Quadruple Helix Ansatz orientieren.

Aktuelle Mitglieder des Netzwerks:

  • Alzheimer Gesellschaft München e.V. (AGM)
  • Amazon Web Services Germany GmbH (AWS)
  • Der Paritätische Oberbayern Energiewende Oberland - Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung (EWO)
  • Flughafen München Gesellschaft (FMG)
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angew. Forschung e.V.
  • Europ. Forschungszentrum General Electric (GE Global Research)
  • Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HM)
  • Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK)
  • Kliniken des Bezirks Oberbayern (KBO)
  • Landeshauptstadt München (LHM)
  • Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re)
  • Münchener Rück Stiftung Stadtwerke München GmbH (SWM)
  • Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE)

    (Stand Mai 2018; in alphabetischer Reihenfolge)