„Electric Flytrain“ elektrifiziert den Flugverkehr

Während der Straßenverkehr immer mehr auf E-Mobilität setzt, befindet sich die Luftfahrt noch in der Erprobungsphase. Electric Flytrain, Start-up League Alumni des Strascheg Center for Entrepreneurship, will das ändern. Das Münchner Start-up entwickelt elektrische Antriebs-Gesamtsysteme für Flugzeuge. Das Team rund um Jonas Fauser, Simon Rudolph und Tobias Kahnert durchliefen am SCE das Start-up Zertifikat Förderprogramm, mit offiziellem HM Hochschulzertifikat, und tragen nun mit ihren Entwicklungen zur E-Mobilität in der Luftfahrtindustrie bei. HM-Absolvent des Bachelorstudiengang „Elektrotechnik – Elektromobilität“ und CEO Tobias Kahnert hier im Interview mit der HM über sein Start-up.

HM: Von der Automobil- in die Luftfahrtindustrie: Wie kam es dazu?

Tobias Kahnert: Meine Bachelorarbeit habe ich bei Tesla geschrieben. Danach war ich vier Jahre als Ingenieur für die Integration des gesamten elektrischen Antriebsstrangs in den Fahrzeugen zuständig. Als unsere E-Autos massentauglich wurden, hatte ich überlegt: Wo lässt sich diese Technik noch anwenden? So kam ich auf die Luftfahrt. Ich habe meine Kontakte im Silicon Valley genutzt und bin zu einem Start-up für Drohnentechnik gegangen. Mit dem anschließenden Master an der Cambridge University konnte ich mich auf nachhaltige Alternativen zu fossilen Brennstoffen im Flugverkehr spezialisieren. Das legte den Grundstein für Electric Flytrain.

Welche Lösungen bietet Ihr Unternehmen?

In der Automobilindustrie ist die E-Mobilität sehr fortgeschritten, in der Luftfahrtindustrie ist es bei Weitem nicht so. Hier wollen wir mit unserer Expertise aus dem Fahrzeugbereich ansetzen. Ein Standbein unserer Firma sind Entwicklungsaufträge von Flugzeugherstellern, die bereits an elektrischen Flugzeugen arbeiten. Unser zweites Standbein, das wir gerade aufbauen, ist die Herstellung von eigenen Produkten wie beispielsweise eine hybrid-elektrische Antriebseinheit.
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Das gesamte Interview, geführt von Amanda Shala findet ihr hier. Foto: Johanna Weber.

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