Interview mit Start-up Zertifikat Alumni "Re-Tire"

Matthias Babsek, Robin Hamann und Dennis Elflein sind seit 2021 mit ihrem Start-up "Re-Tire" Teil des Batch #5 des Start-up Zertifikats. Die Produktidee von Re-Tire ist ein Marktplatz für geprüfte Gebrauchtreifen. Matthias (BA & MA) und Dennis (MA) studierten beide an der Hochschule München. Das Strascheg Center for Entrepreneurship war ihnen durch Dennis, der schon einmal den Strascheg Award gewonnen hat, und Matthias, der in der Gründungsberatung des SCE war, bereits früh bekannt. Durch eine Precelerator-Veranstaltung starteten Matthias und Dennis schließlich die Gespräche für ihr gemeinsames Start-up. Mit Robin, mit den Matthias aus dem selben Ort kommt und aus der Arbeit kannte, wurde das Team komplettiert. Ihre Idee entwickelten sie dann mit Hilfe des SCE und der HM im Start-up Zertifikat weiter. Ihr habt auch eine tolle Idee und sucht noch eine Gründungsheimat? Dann lasst Euch von Matthias, Robin und Dennis im folgenden Interview überzeugen, zum Gründen ans SCE der HM zu kommen und Euch mit Eurer Idee noch bis zum 10. Januar 2022 für das Start-up Zertifikat zu bewerben.

1. Wie ist die Idee zum Start-up entstanden?

Schon ca. 2014, während Matthias als KFZ-Mechatroniker arbeitete, als er gemerkt hat, dass eine Vielzahl an gebrauchten Reifen entsorgt wird, obwohl diese noch viele tausende Kilometer gefahren werden können. Früher hat Matthias selbstständig neben der Ausbildung Reifen verkauft und konnte sich somit auch sein Studium finanzieren. Mit dem Know-How aus dem Studium (Wirtschaftsingenieurwesen Bachelor + Master an der HM) und die Begeisterung von Dennis und Robin wurde die Geschäftsidee weiterentwickelt und in ein skalierbares Plattformmodell gebracht.

2. Vor welchen Herausforderungen standet Ihr damals zu Beginn des Start-up Zertifikats?

Zu Beginn des Start-up Zertifikats hatten wir noch sehr viele unterschiedliche Ideen, wo die Reise hin gehen könnte, aber keine klare Stoßrichtung. Durch das Coaching und die unterschiedlichen Methodiken konnten wir unsere Vision gerade ziehen – den Marktplatz für Gebrauchtreifen aufzubauen. Dazu hat das Startup-Zertifikat uns geholfen, unseren ersten MVP ins Leben zu rufen. Die zur Verfügung gestellten Lagerflächen und Co-Working Spaces haben uns extrem weitergeholfen und wir konnten dadurch den nächsten Schritt nach vorne machen.  

3. Was waren Eure Top 3 Highlights  aus dem Start-up Zertifikat und wie haben sie Euer Start-up vorangebracht?

  • Zum einen der Austausch und das Vernetzen mit anderen GründerInnen, ExpertInnen, ChoachInnen, usw. Durch unterschiedliche Formate wie das Innovations-Café oder die Arbeit im Precelerator konnten wir viele Eindrücke von anderen Gründern sammeln und daraus lernen können. 
  • Ein persönliches Highlight von uns war der erste Umsatz – die ersten verkauften Reifen. Es ist einfach ein unglaublich gutes Gefühl zu sehen, dass die Idee funktioniert, wenn auch erstmal im kleinen Maßstab. Dies motiviert weiterzumachen und immer wieder neue Lösungen für auftretende Probleme zu finden.
  • Extrem wertvoll waren auch die ersten Gespräche mit potenziellen InvestorInnen. Auch wenn diese nicht immer reibungslos laufen und man einiges an Gegenwind bekommt, hilft dies langfristig extrem. Das erhaltene Feedback hat uns immer wieder geholfen, neue Perspektiven zu nutzen und dadurch neue Lösungsansätze zu finden.

4. Was ist Eure Vision?

Unsere Vision ist es, der Marktplatz für geprüfte Gebrauchtreifen zu sein. 

Wir haben gemerkt, dass gebrauchte Reifen ein riesiges Umweltproblem sind und es aktuell noch keinen Marktplatz für geprüfte Gebrauchtreifen gibt. Viele gebrauchte Reifen werden nur von Privatpersonen angeboten (hier erfolgt keine fachmännische Prüfung), oder direkt entsorgt/verbrannt. Hierdurch entstehen jährlich mehrere Millionen zusätzliche Tonnen CO2. Dem allem wollen wir entgegenwirken. So dass mehr Menschen der Zugang zu geprüften Gebrauchtreifen ermöglicht, und die Umwelt geschont wird.

5. Was sind Eure Do’s and Dont’s beim Gründen?

Eines der zentralsten Aspekte ist es, als Team ein gleiches Bild davon zu haben, wo es hin gehen soll – eine gemeinsame Vision. Dazu gehört auch, einen Plan davon zu haben, was man gründen möchte (Rechtsform), ob man einen Exit anstrebt und im Blick zu haben, welche laufende Kosten auf einen zukommen. Hier ist eine klare und direkte Kommunikation notwendig, um auch schwierige Themen zu klären, z.B. die Aufteilung der Anteile, so dass es im Nachhinein nicht zu Streitigkeiten kommt.

6. Warum sollte man sich für das Start-up Zertifikat bewerben und was würdet ihr interessierten Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Das Start-up Zertifikat bietet, neben der finanziellen Unterstützung, Zugang zu einem riesigen Netzwerk und zu sehr viel Wissen und Erfahrung. Davon kann man nur profitieren. Zudem profitiert man von der kostenlosen Erstberatung beim Anwalt und beim Steuerberater. Das Start-up Zertifikat hilft wirklich jeden, der gründen Möchte, den wichtigen Schritt von Idee zu Business zu machen und unterstützt dabei so gut es kann!

7. Und zum Schluss - Euer Call to Action: Wie kann man Euch Gutes tun?

Unterstützt uns bei unserer Mission – kauft gebrauchte Reifen und tut damit eurem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes!

Überzeugt von "Re-Tire" wie wir? Dann werdet aktiv! Wir wünschen dem ganzen Team weiterhin viel Erfolg.

Du hast selbst ein innovatives Vorhaben? Dann bewirb dich jetzt für unser 24-Wochen Accelerator Programm, dem Start-up Zertifikat, und werde selbst Teil der Start-up League!

Jetzt bis 10.1.2022 online bewerben!

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