Munz steht für eine praxisorientierte Haltung: Ziele setzen, ins Machen kommen und aus dem Messen von Erfolgen lernen. Experimentierfreude und unternehmerisches Handeln sind für sie dabei genauso entscheidend wie eine gesunde Fehlerkultur. Als Vizepräsidentin für Forschung war sie unter anderem an der Entwicklung der HM-Forschungsinstitute beteiligt. Eine zentrale Aufgabe der HM sieht Munz darin, zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beizutragen. Hochschulen müssten ihr Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft bringen – durch Forschung, Weiterbildung und duale Studiengänge ebenso wie durch die Ausbildung von Fachkräften und die Förderung von Start-ups. Damit knüpft ihre Perspektive auch unmittelbar an die Arbeit des SCE an: Nur, wenn Unternehmergeist und Innovation früh an Hochschulen entstehen, können sich sich mit der Zeit konkrete Wirkungen in Wirtschaft und Gesellschaft entfalten.
Sie folgt auf Prof. Dr. Martin Leitner, der die Hochschule München seit 2016 als Präsident geprägt und strategisch weiterentwickelt hat. Unter seiner Präsidentschaft etablierte sich die HM deutschlandweit als führende Gründerhochschule. Zudem setzte er wichtige Impulse in den Bereichen Digitalisierung und Wissenstransfer und stärkte damit auch die Rahmenbedingungen für Gründung und Innovation an der Hochschule. Für seine zehnjährige Amtszeit und seine herausragenden Verdienste wurde Leitner bei der Amtsübergabe von Wissenschaftsminister Markus Blume mit der „Pro Meritis“-Auszeichnung geehrt.
Wir bedanken uns herzlich bei Martin Leitner für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und sein langjähriges Engagement für die HM als Gründerhochschule. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Sonja Munz den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, neue unternehmerische Impulse zu setzen und den Unternehmergeist an der Hochschule München weiter zu stärken.
© Bild: Julia Bergmeister
