Alumni-Startup steptics erhält Förderung der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU)

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Das SCE Alumni Start-up steptics erhält durch die "Green Start-up" Förderung, der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU). Das Programm unterstützt junge Gründer:innen, die auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln. Steptics erhält die volle Fördersumme von 125.000 Euro.

Herkömmliche Gehprothesen sind zurzeit noch teuer, kaum recyclebar und sehr aufwendig in der Herstellung. Das macht sie wenig zugänglich für Menschen in Krisengebieten oder Ländern mit einem weniger ausgebautem Gesundheitssystem, obwohl Prothesen Menschen den Weg zurück zu Mobilität und Unabhängigkeit gewähren können.

Die Gründer von steptics, Marc-Antonio Padilla, Daniel Kun und Benjamin Els haben es sich sich zur Mission gemacht, daran etwas zu ändern. Sie arbeiten seit dem Jahr 2020, in dem sie auch den rennomierten Strascheg Award gewannen, an einem automatisierten Verfahren zur Herstellung von Fußprothesen.

„Wir wollen mehr Menschen weltweit mit nachhaltigen, leistungsfähigen sowie kostengünstigen Gehprothesen versorgen [...]. Durch das von uns entwickelte Verfahren können wir individuelle Parameter wie die Amputationshöhe oder das Körpergewicht eines Menschen automatisiert per Computer anpassen“,

erklärt Marc-Antonio Padilla. Statt dem bisher sehr manuellem und energieaufwendigem Fertigungsprozess von Prothesen aus kaum recyclebaren Faserverbundwerkstoffen konnte das steptics Team laut Padilla auch bereits erfolgreich Prototypen mit signifikanter Kosten- und Energieersparnis herstellen.

Weiterhin sagt er:

"Mit der DBU-Förderung wollen wir zukünftig unsere Vision erweitern und erstmalig weltweit Menschen mit Amputationen einen Zugang zur maximalen und nachhaltigen Mobilität ermöglichen."

Außerdem planen sie, mithilfe der DBU-Förderung, die Gehprothesen aus biobasierte Materialien wie Naturfasern herstellen zu können. So sollen die Prothesen-Bauteile nach dem Gebrauch einfacher zu recyceln sein und laut Angaben des Startups die Hälfte der Herstellungskosten sowie 90 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase im Vergleich zur traditionellen Fertigung einsparen. Eine nachhaltige und effiziente Lösung, die künftig mehr Menschen den Zugang zu Prothesen ermöglichen und gleichzeitig das Kilma und die Umwelt schützen soll.

Wir wünschen dem gesamten steptics Team weiterhin viel Erfolg auf Ihrer Mission, Gehpropthesen für alle zugänglich zu machen!

Zusätzliche Informationen zur Föderung gibt es auf der DBU-Website.