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exist wirkt: Monitoringbericht zeigt starke Zahlen für wissenschaftsbasierte Startups

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Mit dem Förderprogramm exist – from science to business unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit vielen Jahren technologie- und wissensbasierte Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Der aktuelle Monitoringbericht zum exist-Gründungsstipendium zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich dieses Förderinstrument ist – sowohl für Startups als auch für den Innovationsstandort Deutschland.

Stabile Förderung mit wachsender Wirkung

Seit dem Start des Programms im Jahr 2007 wurden über 6.000 Förderanträge gestellt, von denen mehr als 3.300 Vorhaben bewilligt wurden. Die Förderquote liegt damit bei rund 55 Prozent. Insgesamt flossen knapp 368 Millionen Euro Fördermittel in wissenschaftsbasierte Gründungsvorhaben. 

Besonders stark vertreten sind Gründungsteams aus den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Berlin, die sowohl bei Anträgen als auch bei bewilligten Projekten die Statistik prägen.

Auch die Hochschullandschaft spielt eine zentrale Rolle: Universitäten stellen den Großteil der Anträge, während Fachhochschulen in den letzten Jahren zunehmend aufholen.

Hohe Gründungsquote und starke wirtschaftliche Entwicklung

Ein zentraler Erfolgsindikator des Programms ist die Gründungsquote von rund 87 Prozent. Das bedeutet: Der überwiegende Teil der geförderten Teams gründet tatsächlich ein Unternehmen.

Darüber hinaus zeigt der Bericht eine bemerkenswert hohe Überlebensrate:
Knapp 80 Prozent der Startups sind fünf Jahre nach Förderende weiterhin am Markt aktiv. 

Die wirtschaftliche Entwicklung dieser Unternehmen ist ebenfalls positiv. Mit zunehmendem Unternehmensalter wachsen sowohl Beschäftigtenzahlen als auch Umsätze:

  • etwa 2 Beschäftigte ein Jahr nach Förderende
  • rund 6 Beschäftigte nach drei Jahren
  • durchschnittlich 13 Beschäftigte nach fünf Jahren

Insgesamt wurden bis Ende 2025 durch exist-geförderte Startups fast 32.700 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen.

Ein weiteres Zeichen für Innovationskraft: Mehr als ein Viertel der geförderten Vorhaben bringt bereits eigene Schutzrechte in die Förderung ein, und etwa die Hälfte meldet innerhalb von fünf Jahren nach Förderende ein Patent oder Schutzrecht an.

Mehr Frauen in technologieorientierten Gründungsteams

Ein besonders erfreulicher Trend zeigt sich beim Frauenanteil in exist-geförderten Teams.

Seit 2016 steigt dieser kontinuierlich an und erreichte 2025 mit über 30 Prozent einen neuen Höchststand

Dieser Anstieg ist ein wichtiges Signal für das deutsche Startup-Ökosystem, denn technologieorientierte Gründungen waren lange Zeit stark männlich geprägt. Mit der exist-Women Förderung unterstützen HM und SCE zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gründungsinteressierte Frauen, die ihre Unternehmerinnenpersönlichkeit aufbauen und ihre Idee als Vorbereitung für die Unternehmensgründung und Sicherung von Anschlussförderungen wie das exist Gründungsstipendium schärfen wollen. Programme wie exist tragen dazu bei, mehr Frauen für unternehmerische Karrierewege in Wissenschaft und Technologie zu gewinnen. 

Erfolgsfaktor: Reife der Geschäftsplanung

Der Monitoringbericht untersucht außerdem einen wichtigen Frühindikator für den Erfolg von Startups: die Reife der Geschäftsplanung.

Dabei zeigt sich ein klarer Zusammenhang:
Gründungsteams mit einer höheren Planungsreife zu Beginn der Förderung gründen häufiger ein Unternehmen und haben bessere Chancen, Kapital einzuwerben.

Die sogenannte Stage of Business Planning (SoBP) misst den Entwicklungsstand eines Vorhabens in zentralen Bereichen wie:

  • Geschäftsmodell
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • Finanzplanung
  • Markteintrittsstrategie

Die Ergebnisse zeigen, dass diese Planungsreife ein starker Prädiktor für die spätere Unternehmensgründung und Finanzierung ist.

Für Förderprogramme und Gründungszentren bedeutet das:
Eine strukturierte Vorbereitung und fundierte Planung können entscheidend dafür sein, ob aus einer Idee ein erfolgreiches Startup entsteht.

exist als Motor für Innovation und Technologietransfer

Insgesamt unterstreicht der Monitoringbericht die zentrale Rolle von exist für den Transfer von Forschung in marktfähige Innovationen.

Die Kombination aus finanzieller Förderung, Coaching, Infrastruktur und Netzwerken ermöglicht es Gründungsteams, ihre Ideen in der frühen Phase gezielt weiterzuentwickeln und den Schritt in die Unternehmensgründung zu wagen.

Den vollständigen Bericht findest du unter: www.exist.de

Unterstützung durch das SCE

Gemeinsam mit der Hochschule München begleitet das Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) Studierende, Forschende und Absolvent:innen auf dem Weg zum erfolgreichen exist-Antrag.

Unser Angebot umfasst unter anderem:

  • Erstberatung und Förderfähigkeits-Check
  • Unterstützung bei der Entwicklung des Geschäftsmodells
  • intensive Begleitung bei der Antragstellung
  • Zugang zu einem internationalen Netzwerk aus Expert:innen und Mentor:innen

Du arbeitest an einer technologieorientierten oder wissensbasierten Gründungsidee und möchtest prüfen, ob das exist-Gründungsstipendium für dich infrage kommt?

Dann vereinbare gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unserem Team.
www.sce.de/exist