Nach einem kurzen Einstieg dazu, was Unternehmertum eigentlich bedeutet, wie Start-ups entstehen und welche Rolle echte Probleme dabei spielen, wurde es direkt interaktiv: Die Teilnehmerinnen haben Herausforderungen aus ihrem eigenen Alltag gesammelt und daraus erste Lösungsideen entwickelt.
Besonders spannend war die Bandbreite der Themen: von ganz nahbaren Alltagsfragen wie „Wie kann Lernen motivierender werden?“ oder „Wie komme ich morgens besser in den Tag?“ bis hin zu gesellschaftlich hochrelevanten Themen wie Gewalt gegen Frauen, internationale Ungleichheiten beim Gehalt oder Einsamkeit im Alter.
In kleinen Teams haben die Mädchen anschließend ein Problem aus dem gemeinsam erarbeiteten Problempool ausgewählt, daraus erste Lösungsideen entwickelt und diese am Ende in kurzen Pitches vorgestellt. Mit dabei waren unter anderem:
- eine Gamification-App im TikTok-Format für kurze, motivierende Lerninputs
- eine Plattform, über die ältere Menschen Hunde von berufstätigen Personen betreuen können
- ein Armband, das beim Aufstehen unterstützt - mit Alarmfunktion, Dehn- und Meditationsübungen und einem spannenden Abo-Modell, bei dem regelmäßige Nutzung den Preis reduziert
- eine Legofigur als Notfallknopf, mit dem nachts schnell Familienmitglieder oder Freund*innen alarmiert werden können, wenn man sich unsicher oder verfolgt fühlt
Im Anschluss hat Saskia Teufel ihr Start-up 8PM SOCIAL vorgestellt und sehr persönliche Einblicke in ihren Gründerinnenalltag gegeben. Dabei ging es unter anderem um Marketingstrategien, ihren Weg in die Gründung und die Frage, was es braucht, um als Gründerin loszugehen und dranzubleiben.
Vielen Dank an Saskia Teufel für die inspirierenden Einblicke und ein großes Dankeschön an unsere Workshopleiterinnen Dr. Dana Schultchen, Nane Marie Schwenker und Eva Feische für die tolle Gestaltung des Vormittags.
Wir hatten jede Menge Spaß, waren beeindruckt von den Ideen der Teilnehmerinnen und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Girls’ Day!
