Seit 2022 ist das routinemäßige Töten männlicher Küken in Deutschland verboten, was für Legehennenbetriebe die Notwendigkeit geschaffen hat, das Geschlecht von Küken noch im Ei zu bestimmen. Omegga hat mit OmeggaOne eine nicht-invasive, KI-gestützte Technologie entwickelt, die per Spektralanalyse das Geschlecht von Hühnerembryonen bis spätestens zum siebten Bruttag erkennt – zu einem Zeitpunkt, an dem der Embryo noch keine sensorische Wahrnehmung besitzt.
Das Verfahren kommt, anders als bisher verwendete, ohne chemische oder physische Eingriffe ins Ei aus und beeinträchtigt die embryonale Entwicklung nicht. Auf diese Weise wird das ethisch und tierschutzrechtlich problematische Töten männlicher Küken vermieden. Gleichzeitig steigert die frühe Geschlechtsbestimmung die Effizienz in Brütereien, da Platz und Ressourcen gezielt eingesetzt werden können. Allein in Deutschland könnten so jährlich bis zu 45 Millionen männliche Küken vor der Tötung bewahrt werden, was nicht nur Tierwohl und Nachhaltigkeit fördert, sondern auch eine rechtssichere Alternative für die Branche bietet. Mehr dazu hier.
Zuvor sicherte sich das Start-up bereits die Silbermedaille des EuroTier Awards 2024, 2,4 Millionen Euro an Förderung durch den eiCAccelerator der EU sowie das EXIST-Gründerstipendium. Das SCE beglückwünscht das Team von Omegga zu diesem weiterem großem Meilenstein und wünscht ihm alles Gute auf seiner weiteren Start-up Reise.
